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Kontakt Klinik für Geriatrie und Tagesklinik

Chefsekretärin  Karin  Eickelbaum

Karin Eickelbaum

Chefsekretärin

Telefon: 02361 / 54 - 2350
Fax: 02361 / 54 - 2352
karin.eickelbaum@proselis.de

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Geriatrische Frührehabilitation

Die geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung ist ein ganzheitlicher Therapieansatz, um bei akuten oder chronischen Erkrankungen des höheren Lebensalters die größtmögliche Mobilität und Selbständigkeit wiederherzustellen. Hier stehen vor allem Krankheitsbilder aus dem internistischen, neurologischen, aber auch chirurgischen Formenkreis im Vordergrund.

Die geriatrische Frührehabilitation erfolgt während eines mindestens 15-tägigen stationären Aufenthalts. Das Team benötigt diese Zeit, damit eine auf den Patienten abgestimmte Behandlung stattfinden kann. Hierzu gehört auch die Optimierung der häuslichen Dauermedikation.

Besonders viel Wert wird dabei auf die Therapie der geriatrischen Syndrome gelegt: demenzielle Erkrankungen, Sturzneigung und Gangstörungen, Schwindel und Kreislaufstörungen, Inkontinenz, chronische Schmerzen, Depression und allgemeine körperliche Abbauprozesse (Mangelernährung etc.).

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit unseres therapeutischen Teams ermöglicht eine frühzeitige und intensive Rehabilitation mit dem Ziel, die Genesung zu beschleunigen. Neben der Verbesserung der Lebensqualität soll eine möglichst selbständige und selbstbestimmte Lebensführung des Patienten erhalten oder wiederhergestellt werden.

 

Ärztlicher Dienst

Die Leitung der Behandlung und des therapeutischen Teams übernehmen die internistischen und neurologischen Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung Geriatrie. Außerdem erfolgen eine weitergehende Diagnostik und Therapieanpassung akuter und chronischer Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung des höheren Lebensalters.

Fachpflegepersonal

Die Patienten werden durch besonders geschultes Pflegepersonal betreut. Ziel ist es, die Patienten durch aktivierende Pflege bei der Umsetzung der Aktivitäten des täglichen Lebens zu unterstützen, um so die Pflegebedürftigkeit zu verringern und die Selbständigkeit zu fördern.

Physiotherapeuten

Die Schwerpunkte der physiotherapeutischen Behandlung liegen im Krafttraining sowie in der Verbesserung von Ausdauer, Koordination und allgemeiner Belastbarkeit, um so größtmögliche Beweglichkeit, Selbständigkeit und Sicherheit im Alltag zu erreichen und die Pflegebedürftigkeit zu verringern.

Ergotherapeuten


Mit der Ergotherapie soll vor allem die Eigenständigkeit in Bezug auf die Aktivitäten des täglichen Lebens gefördert werden. Insbesondere werden die Patienten bei der selbständigen Körperpflege, dem An- und Auskleiden, Essen, Trinken und in den alltäglichen Bewegungsabläufen unterstützt.

Psychologen

Nach Bedarf und auf Wunsch finden unterstützende Gespräche in Bezug auf psychologische, psychische und psychosomatische Aspekte statt.

Logopäden

Unsere Patienten werden zur langfristigen Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten durch Logopäden betreut. Neben einer Eingangsuntersuchung zur Feststellung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen können im weiteren Verlauf Gesichtslähmungen oder Schluckstörungen therapiert werden. Zudem kann mittels fiberendoskopisch kontrollierter endoskopischer Evaluation des Schluckvorgangs (FEES) eine differenzierte Abklärung erfolgen.

Sozialdienst

Die Mitarbeiter des Sozialdienstes geben sowohl den Patienten als auch den Angehörigen Hilfestellung bei sozialen Problemen und sozialrechtlichen Fragen. Hierzu zählen die Beantragung von Pflegegeld und Pflegehilfsmitteln, die Vermittlung eines ambulanten Pflegedienstes und Kontakt zu Kurzzeitpflege und Pflegeheimen, aber auch die Beratung zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
 

Geriatrische Tagesklinik

Die geriatrische frührehabilitative Komplextherapie ist auch als teilstationäre Behandlung möglich. Die Patienten erhalten in vollem Umfang eine ganzheitliche medizinische Diagnostik und Therapie bei gleichzeitigem Verbleib in der gewohnten Umgebung. Die Tagesklinik schließt somit als wichtiges Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Versorgung eine Lücke bei der Behandlung geriatrischer Patienten und dient der Verkürzung oder Vermeidung eines stationären Aufenthalts.

 

Was sollten Sie mitbringen?

  • Personalausweis und Krankenversicherungskarte
  • ggf. Einweisungsschein / Name des Hausarztes
  • aktuelle Medikamentenliste
  • ggf. Allergiepass / Marcumarpass / Herzschrittmacherausweis
  • ärztliche Befunde und Berichte und ggf. Röntgenaufnahmen
  • Impfnachweis / Genesungsnachweis
  • etwas Bargeld (beispielsweise für eine Telefonkarte)
  • Adressen und Telefonnummern von Angehörigen und Freunden
  • festes Schuhwerk
  • leichte Trainingsbekleidung oder andere bequeme Kleidung für die Therapie
  • Sehhilfe, Hörgeräte (falls vorhanden)
  • eigener Rollator (falls vorhanden)
  • Kompressionsstrümpfe/-strumpfhose (falls vorhanden)

Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gerne in unserem Sekretariat bei Frau Eickelbaum (Tel.: 02361 / 54 – 2350).

Ihre Experten

Geriatrie

Chefarzt Dr. med. Till Kargetta
Chefarzt

Dr. med.
Till Kargetta

Leitende Oberärztin Dr. med. Renée  Roy
Leitende Oberärztin

Dr. med.
Renée Roy

Oberärztin  Amela  Ringle
Oberärztin

Amela Ringle

Oberarzt  Ahmad Safaya
Oberarzt

Ahmad Safaya