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Mittelgesichtsbruch

Autor: Prof. Dr. med. Dr. med. dent Dr. h.c. Ralf Siegert

geschrieben am: 06.07.2020

Zu einem Mittelgesichtsbruch zählen Brüche des Oberkiefers, des Jochbeins und des Nasenbeins, wobei auch immer andere Knochenteile betroffen sein können. Ein solcher Bruch entsteht durch eine mechanische Einwirkung von außen, die zum Beispiel durch einen Sturz, einen Schlag in das Gesicht oder auch durch einen Unfall ausgelöst werden kann. Anzeichen sind meistens starke Schwellungen und Blutergüsse, häufig stellt sich auch Nasenbluten ein.

Zur Diagnostik werden neben der ärztlichen Untersuchung (z.B. durch Abtasten) auch bildgebende Verfahren, wie Röntgen oder gegebenenfalls Computertomographien, genutzt. Wichtig ist, dass der Mittelgesichtsbruch von einem Schädelbasisbruch abgegrenzt wird.

Je nachdem welche Knochen betroffen sind und ob sich Knochenbruchstücke verschoben haben, wird über eine konservative oder operative Therapie entschieden. Bei einer Operation wird die Lage verschobener Bruchstücke wieder normalisiert. Die Operation wird in Vollnarkose vorgenommen.

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