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Erkrankungen und Chirurgie der Speicheldrüsen

Autor: Prof. Dr. med. Dr. med. dent Dr. h.c. Ralf Siegert

geschrieben am: 06.07.2020

Erkrankungen und Chirurgie der Speicheldrüsen

Der häufigste Grund für ein Aufsuchen des Arztes bei einem Speicheldrüsenleiden ist die durch den Patienten festgestellte Schwellung im Gesichtsbereich.

In unserer Abteilung erfolgt durch gezielte klinische Untersuchung, Blutentnahme und die Darstellung mittels geeigneter Bildgebung [Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT)] die Diagnose der erkrankten Speicheldrüse [Ohrspeicheldrüse (Glandula Parotis), Unterkieferspeicheldrüse (Glandula Submandibularis) oder Unterzungenspeicheldrüse (Glandula Sublingualis)] sowie Feststellung der Ursache der Erkrankung [Entzündung, Speichelstein oder Gewebsvermehrung (Tumor)].

In einem weiteren Schritt wird die gezielte Therapie eingeleitet, zu der folgende Maßnahmen zählen:

  • Antibiotische Therapie bei entzündlichen Erkrankungen
  • Zertrümmerung von Steinen in der Drüse mittels Ultraschall
  • Operative Erweiterung der Ausführungsgänge der Drüsen bei Steinleiden oder auch operative Entfernung der von Steinen betroffenen Drüsen
  • Operative Entfernung von chronische entzündeten Drüsen
  • Operative Entfernung von Gewebsvermehrungen [Tumoren] der Speicheldrüsen

Bei den Tumoren der Speicheldrüsen handelt es sich in mehr als 2/3 der Fälle um gutartige Veränderungen, welche unter anderem durch ihre raumfordernde Wirkung und unter Umständen Einengung des Gesichtsnervs auffällig werden und daher in frühen Stadien entfernt werden sollten.

Die Entfernung solcher Tumore aus der Ohrspeicheldrüse ist anspruchsvoll, da der Gesichtsnerv, welcher für den Lidschluss, das Stirnrunzeln, die Mimik und Mundbewegung zuständig ist, zwischen dem oberflächlichen und tiefen Anteil der Drüse verläuft. Deshalb verwenden wir in unserer Klinik eine optische Vergrößerung des OP-Gebietes durch Lupenbrillen oder Operationsmikroskop und eine elektronische Überwachung der Äste des Gesichtsnervs.

Sollte aufgrund eines bösartigen Tumors dennoch die Mitentfernung eines Teils des Gesichtsnervs notwendig werden, so verfügen wir in unserer Klinik auch über Techniken, die verloren gegangene Funktion des Gesichtsnervs, zum Beispiel durch Rekonstruktion mit einem anderen Nerven vom Unterschenkel, wieder herzustellen.

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