Wir Seelsorger sind, wie Sie vielleicht wissen, nach der Pilgerreise nach Rom für 14 Tage (bis einschließlich 26.3.) in häuslicher Quarantäne. Wir können und dürfen darum im Moment nicht vor Ort sein, wo wir jetzt vielleicht sein sollten und jedenfalls gern wären.
Deshalb möchten wir Ihnen auf diesem Wege einen Gruß zukommen lassen, um Sie wissen zu lassen, dass wir in Gedanken und im Gebet sehr wohl bei Euch und Ihnen sind. Und wenn wir zurzeit persönlich nicht anwesend sein können, so gibt es doch die Möglichkeit von „Telefonseelsorge“ durch uns Klinikseelsorger, mit der wir Sie unterstützen können.
Die schon spürbaren und noch zu erwartenden Belastungen in der Zeit von Covid-19 sind noch einmal deutlich höher für alle Beteiligten, als sie ohnehin schon sind, für Patienten, die jetzt durch die Kontaktsperre nur noch sehr begrenzt Familie und Freunde als natürliches Unterstützungssystem nutzen können, sowie deren Angehörige, aber auch für Sie und Euch selber als diejenigen, die in der Behandlung und Begleitung von Patienten im direkten Kontakt stehen.
Darum heute dieser Hinweis: nutzen Sie das Telefon als Unterstützungsangebot für unsere Patienten und ihre Angehörigen, und nutzen Sie es gern auch, wenn Sie selber Entlastung gebrauchen können. Über die Information und über „Schwester Inge“ kann jederzeit ein Kontakt mit unseren Diensttelefonen hergestellt werden. Spätestens nächste Woche hoffen auch selbst wieder im Haus anwesend zu sein.
In allem, was ist und was noch kommen mag, bleiben Sie behütet, denken Sie immer auch an Ihren Selbstschutz und seien Sie Gott befohlen und herzlich gegrüßt von
Werner Hülsmann & Thomas Jarck