×

Pflegedirektion im Standort St. Elisabeth-Hospital

Sekreatriat Bruno Arlt  Ilke Reger

Ilke Reger

Sekreatriat Bruno Arlt

Telefon: 02366 15-4502

Fax: 02366 / 15-3099

ilke.reger@proselis.de

Bürozeiten

Montag bis Donnerstag: 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Freitag: 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Die Ernährungs-Ambulanz

Autor: Julia Sandkühler

geschrieben am: 12.5.2019

Das St. Elisabeth-Hospital ist in allen Ernährungsfragen gut aufgestellt

Essen und Trinken bedeuten für die meisten Menschen ein Stück Lebensqualität. Zudem ist eine ausgewogene Ernährung für unsere Gesundheit und für
unser Wohlbefinden extrem wichtig. Doch immer mehr Menschen leiden unter einer Form von Fehlernährung. Das St. Elisabeth-Hospital hat deswegen Beratungsangebote für die unterschiedlichsten Ernährungsfragen entwickelt, z. B. zum Thema Mangelernährung (Kachexie).

Im Bereich der Inneren Medizin gibt es eine Ernährungs-Ambulanz speziell für Menschen, die durch unterschiedlichste Erkrankungen ausgezehrt und unterernährt sind. In Kooperation mit dem Universitätsklinikum Münster werden stationäre Patienten, aber auch solche mit einer Überweisung von ihrem Hausarzt beraten und behandelt.

Gründe der Unterernährung
Viele Krebspatienten leiden unter Übelkeit und können kaum Nahrung zu sich nehmen. Gleichzeitig erhöht sich aber durch die Erkrankung der Kalorienbedarf.
Die Folge: Die Patienten magern ab und verlieren noch mehr Kraft. Aber auch andere Patienten, z. B. solche mit chronischen Lungenerkrankungen, mit einem sogenannten Kurzdarm, Diabetes Typ I oder alte Menschen, können unter Kachexie (Mangelernährung) leiden, weil sie einfach nicht genügend Nährstoffe
aufnehmen können.

Die Ernährungs-Ambulanz
In der Ernährungs-Ambulanz wird zunächst eine Bio-Impedanz-Analyse vorgenommen, mit der man die Verteilung von Fett, Muskeln und Wasser im Körper genau erkennen kann. Daraufhin kann die Therapie ganz individuell auf unsere Patienten abgestimmt werden. Sie bekommen z. B. Tipps, wie sie die Kalorienzufuhr ganz einfach steigern können. Außerdem können hochkalorische Getränke oder auch die Ernährung über eine Magensonde (enterale Ernährung) bzw. intravenös (parenteral) verordnet werden. Um die Menschen dabei in ihrer häuslichen Umgebung zu unterstützen, kann auch ein Pflegedienst eingeschaltet werden.

Wichtig ist uns eine individuelle Anpassung der Therapie an den einzelnen Patienten.

Kontakt

Pflegedirektion

Sekreatriat Bruno Arlt  Ilke Reger

Ilke Reger

Sekreatriat Bruno Arlt
Telefon: 02366 15-4502
Fax:
EMail: ilke.reger@proselis.de