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Magenkrebs

Autor: Priv.-Doz. Dr. med Jens Jakschik

geschrieben am: 12.1.2020

In Deutschland gibt es jährlich eine Erkrankungsinzidenz von 10 pro 100.000 Menschen. Risikofaktoren sind Zigarettenrauchen, chronische Magenschleimhautentzündungen, ungünstige Ernährungsgewohnheiten und Alkoholkonsum. In 90 Prozent aller Krebserkrankungen des Magens findet sich das Bakterium Helicobacter pylori. Die Beschwerden, die durch den Magenkrebs verursacht werden, sind eher uncharakteristisch, häufig kommt es zu aufgetretener Nahrungsmittelunverträglichkeit, Abneigung gegen Fleischspeisen, Appetitlosigkeit sowie ein Druckgefühl im Oberbauch. Erst fortgeschrittene Stadien führen zu Blutungen durch Einbruch in die Blutgefäße mit kaffeesatzartigem Erbrechen oder schwarzgefärbtem Stuhl (Teerstuhl).

Es ist unbedingt anzuraten, dass bei länger anhaltenden Magenbeschwerden oder auch bekannten Risikofaktoren regelmäßig eine Magenspiegelung durchgeführt wird. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung sind die Heilungschancen insgesamt gut. 

Wie bei vielen bösartigen Krankheiten gilt auch für den Magenkrebs, dass der Zeitpunkt der Entdeckung entscheidend für die Heilungschancen ist. In der Regel wird der Magenkrebs über eine Magenspiegelung diagnostiziert, bei der Gewebeproben entnommen werden. Auch die Frühstadien können so erkannt werden.  

Die entscheidende Therapie beim Magenkrebs ist die operative Therapie. In letzter Zeit haben sich Kombinationstherapien bewährt, bei denen zunächst eine Chemotherapie zum Einsatz kommt, wodurch der Tumor „eingeschmolzen“ wird. Im zweiten Schritt erfolgt dann die Operation und bei gutem Ansprechen der Chemotherapie, auch postoperativ noch eine weitere chemotherapeutische Anwendung.

Tumortyp und Tumorausbreitung bestimmen das Ausmaß der Operation. Im günstigen Fall kann eine 4/5 Entfernung des Magens genügen. Die Regel ist jedoch eine komplette Magenentfernung mit Ersatzmagenbildung aus Dünndarm.

Die Ernährung nach einer solchen Operation kann mit Einschränkungen normal erfolgen. Jedoch sollte die gesamte Nahrungszufuhr auf 5-6 Mahlzeiten verteilt werden. Dazu sollten zur Unterstützung der Nahrungsaufschlüsselung spezielle Verdauungsfermente eingenommen werden, da die Magensäure fehlt. Des weiteren muß ein spezielles Vitamin, welches in der Magenwand produziert wird regelmäßig ersetzt werden.

Eine regelmäßige Nachsorge ist wie bei jeder Tumorerkrankung anzuraten.

 

 

 

 

 

 

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Chefarzt der Chirurgie Priv.-Doz. Dr. med. Jens  Jakschik

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