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Carotis-Chirurgie

Autor: Priv.-Doz. Dr. med Jens Jakschik

geschrieben am: 12.1.2020

Chirurgie bei Halsschlagaderverengung

Zirka 500 000 Bundesbürger erleiden jährlich einen Schlaganfall aufgrund einer plötzlichen Durchblutungsstörung im Gehirn. Verengungen der Halsschlagadern sind die häufigste Ursache für den Schlaganfall, oft sind auch Mikroembolien von Kalkablagerungen aus einem Geschwür in der Arterienwand dafür verantwortlich. Vorboten des Schlaganfalls können akut aufgetretene neurologische Ausfälle sein, wie plötzliche Schwäche oder Gefühlsstörung in einer Körperhälfte, z.B. Gesicht, Arm oder Bein; sekundenlanges Erblinden eines Auges, oder Doppelbilder, Gangunsicherheit, plötzlich einsetzende Sprachstörungen oder Sprachverlust. Ziel der Operation ist es, einem solchen Ereignis vorzubeugen.

Dazu gibt es verschiedene Methoden: Über einen Längsschnitt an der betroffenen Halsseite wird die Schlagader freigelegt, das Gefäß geöffnet, die Kalkablagerungen entfernt und das Gefäß wieder vernäht. Damit während der Operation auch weiterhin ein Blutfluß zum Gehirn gewährleistet wird, legt man ein dünnes Plastikröhrchen, einen sogenannten Shunt ein, der vor Ende der Operation wieder entfernt wird.

Eine weitere Methode ist es, einen Flicken (sog. „Patch“) zu verwenden. Hierzu wird das Gefäß längs aufgeschnitten, der Kalkzylinder entfernt und dieser Längsschnitt später mit einem Kunststoffpatch oder Venenpatch, der meistens von der Innenknöchelregion entnommen wird, verschlossen.

Die Operation dauert zirka ein bis eineinhalb Stunden. Am Operationstag erfolgt die Überwachung auf der . Der Krankenhausaufenthalt liegt bei unkompliziertem Verlauf zwischen drei und fünf Tagen. Die Patienten sind bereits am nächsten Tag wieder voll mobil. Als Dauermedikation nach der Operation sollte ASS 100 eingenommen werden.

Die erste Kontrolluntersuchung sollte ca. sechs Wochen nach Entlassung erfolgen, danach halbjährlich, um das Wiederauftreten von Engstellen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend behandeln zu können und auch die nicht operierte Seite regelmäßig kontrollieren zu können.
Die regelmäßige  mit Ultraschall ist gerade den Patienten zu raten, bei denen die Risikofaktoren , Fettstoffwechselstörungen , Nikotin, Diabetes Mellitus bekannt sind bzw. schon eine  diagnostiziert wurde.

Kontakt

Chirurgie

Chefarzt der Chirurgie Priv.-Doz. Dr. med. Jens  Jakschik

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Chefarzt der Chirurgie