Ambitionierter Küchenbau startet am Prosper-Hospital

„Selbst gekocht!“ So wird es auch in Zukunft heißen, wenn es um das Essen im Prosper-Hospital Recklinghausen und im St. Elisabeth-Hospital Herten geht.

Damit das möglich sein wird, ist in dieser Woche der Startschuss für ein ambitioniertes Küchenprojekt gefallen: Auf dem Gelände an der Mühlenstraße werden aktuell die ehemalige Wäscherei-Hallen abgerissen. So entsteht Platz für eine neue, hochmodere Großküche, die dann beide Häuser täglich mit frisch gekochten Mahlzeiten versorgen wird. Die Patienten bekommen von den Arbeiten eher wenig mit – ist der Bereich doch gut 40 Meter vom Haupthaus in einem eigenen Versorgungsbereich angesiedelt. Während das Haus in Herten per LKW angefahren wird, wird ein schon heute bestehender Tunnel zukünftig die Schlagader zwischen dem Prosper-Haupthaus und der Großküche sein.

Ende nächsten Jahres – so die vorläufigen Planungen – sollen die beiden alten Küchen außer Dienst genommen werden. Beide hätten mittelfristig erheblich renoviert werden müssen – ein Neubau ist in Hinblick auf Effizienz, Ergonomie und dem  hohen qualitativen Anspruch vorteilhafter. Das Stiftungsklinikum PROSELIS investiert in das Projekt rund 8 Millionen Euro. Die Entscheidung für einen Neubau und damit für die Investition mache deutlich, so hieß es aus der Geschäftsführung des Stiftungsklinikums, dass die Speisenversorgung auch zukünftig in Eigenregie über die Tochtergesellschaft, der Hospital Service Gesellschaft, erfolgen wird. Dies sei ein klares Bekenntnis für die Sicherstellung der Arbeitsplätze und für eine hohe Qualität der Speisen.