Mehr Komfort für werdende Mütter im Prosper-Hospital

Kreißsaal hat eine neue Geburtswanne - Infoabend am 10.08.2022 um 18 Uhr

„Ich freue mich jedes Mal, wenn ich zu einer Wassergeburt gerufen werde“, sagt die leitende Ärztin im Kreißsaal Diane Dockweiler. „Und mit unserer neuen Geburtswanne haben die Frauen einfach noch einmal etwas mehr Komfort.“

Das Team rund um die Geburtshilfe freut sich, denn die neue Wanne kann deutlich schneller als zuvor mit Wasser gefüllt werden. „Vorher war die Zeitfrage manchmal der entscheidende Faktor dafür, dass keine Wassergeburt stattfinden konnte, da haben wir jetzt einen Riesenvorteil.“ Innerhalb von 15 Minuten können 350 Liter Wasser in die Wanne laufen. Durchschnittlich werden 250-315 Liter benötigt. Außerdem verfügt die Wanne über einen extra großen – und damit besonders schnellen – Ablauf. „Das ist auch ein wichtiger Sicherheitsaspekt“, so Dockweiler. Der Einstieg in die Wanne ist außerdem deutlich einfacher für die werdenden Mütter und damit auch noch zu einem späteren Geburtszeitpunkt möglich, da die Wanne nun eine Tür hat. „Weniger wichtig, aber trotzdem schön für die werdenden Mütter ist die Möglichkeit der farblichen Lichtregulierung unter Wasser und die flexible Temperatureinstellung“, sagt Karin Nöthe, Hebamme im Kreißsaal des Prosper-Hospitals.

Zusätzlich zur neuen Wanne wurde der Kreißsaal renoviert und erstrahlt jetzt in neuen Farben.

Insgesamt werden Wassergeburten als stressfreier für das Kind bewertet, da es vom warmen Fruchtwasser zunächst mal in das warme Wasser der Wanne kommt. Viele Frauen fühlen sich außerdem durch den eigenen Raum der Wanne etwas selbstbestimmter und genießen diese Art von Geburt.

„Jede Geburt ist etwas ganz Besonderes. Aber wenn wir diese mit unserer neuen Wanne und der schönen Atmosphäre den Frauen etwas angenehmer gestalten können, haben wir unser Ziel erreicht“, sagt Hebamme Karin Nöthe.

Übrigens: Der nächste Infoabend für werdende Eltern findet am Donnertag, 11. August statt. Beginn ist im Prosper-Hospital um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, jedoch müssen alle Teilnehmer zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen eine FFP2-Maske tragen und einen gültigen negativen Schnelltest vorlegen.