„Hier ist wirklich viel geleistet worden!“

Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach im Stiftungsklinikum PROSELIS


Am heutigen Samstag, 23.04.22, hat Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach das Stiftungsklinikum PROSELIS am Standort Prosper-Hospital in Recklinghausen besucht. Bei einem Rundgang durch die Zentrale Notaufnahme und die Intensivstation konnte er sich ein Bild von der Arbeit der Pflegekräfte und Mediziner machen. Insbesondere das Thema Corona und seine Folgen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den beiden Häusern standen dabei im Mittelpunkt. Der Gesundheitsminister betonte, „dass die Art und Weise wie hier gearbeitet wurde, vorbildlich ist. Die Beatmungstechnik beispielsweise der Menschen, die Covid haben, ist sehr modern gewesen.“ 

Bei einer abschließenden Podiumsdiskussion in der Kapelle des Hauses mit Vertretern der Pflege, der Medizin und der SPD-Landtagskandidatin Anna Kavena stellte sich Prof. Lauterbach allen Fragen und Forderungen. Moritz Bahrenberg, pflegerischer Leiter der Intensivstation im Prosper-Hospital und Teilnehmer der Podiumsdiskussion, brachte die Wünsche und Gedanken vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Punkt: „Es wäre schön, wenn unser Beruf wieder attraktiver gemacht wird und einige Entscheidungen wieder etwas wissenschaftlicher getroffen werden. Damit die nächste Welle nicht wieder so plötzlich kommt […] denn mein Beruf ist wirklich toll, es geht kaum toller und das würden sicher auch die meisten meiner Kollegen sagen. Doch man hadert immer mit den Rahmenbedingungen.“

Der Vorsitzende der Geschäftsführung, André Sonnentag, freute sich sehr über den Besuch aus Berlin: „Ihre zur Vorsicht mahnende Stimme ist genau das, was wir fühlen, weil wir seit zwei Jahren, so wie alle anderen Krankenhäuser auch, mit der Bewältigung der Pandemie zu tun haben.“

Die Dankesworte des Gesundheitsministers waren sehr wertschätzend: „Wir hätten die Pandemie bis hierher nicht so bewältigen können, wie es uns gelungen ist, ohne den Mut, die Aufopferung und die Fachkenntnis der Menschen, die hier tagtäglich arbeiten. Ich bin gerne hier, und ich möchte auch, dass sich mein Dank bei denjenigen herumspricht, die heute nicht hier sein können.“