Einsegnung der neuen Zentralküche

Eine Investition als klares Bekenntnis für die beiden Klinikstandorte

Es ist ein Moment, der gerade Olaf Diekamp sichtlich bewegt: Die Segnung der neuen Zentralküche auf dem Gelände an der Mühlenstraße. Über Jahre hat der Verantwortliche für das Verpflegungsmanagement im Prosper‐Hospital Recklinghausen und St. Elisabeth‐Hospital Herten mit dem zuständigen Geschäftsführer Matthias Voigt, vielen Fachkollegen in den beiden Häusern und externen Experten an dem Projekt gearbeitet. Nun also ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Propst Karl‐Hermann Kemper segnete im Beisein von Bürgermeister Christoph Tesche (Recklinghausen) und Matthias Müller (Herten), den Aufsichtsgremien und Geschäftsführern vom Stiftungsklinikum PROSELIS sowie einigen Gästen die gut 1.500 Quadratmeter große Fläche ein.

Damit sind es nur noch wenige Tage, bis in der hochmodernen Küche rund 900 Portionen je Mahlzeit gekocht werden. Dabei steht eine frische, moderne und abwechslungsreiche Kost auf dem Speiseplan – ein für die beiden Häuser zentraler Punkt bei der Versorgung der Patienten. Dass die Küche auch weiterhin in Eigenregie geführt wird, war dabei ein erklärtes Ziel. Rund acht Millionen Euro hat das Stiftungsklinikum investiert. „Wir, die Verantwortlichen in den Städten, nehmen diese Investition sehr wohl als ein klares Bekenntnis für die beiden Krankenhausstandorte in Recklinghausen und Herten wahr“, begrüßte Bürgermeister Christoph Tesche genauso wie Hertens Bürgermeister Matthias Müller die vor einigen Jahren getroffene Entscheidung, in die neue Küche zu investierten.

Die neue Wirkungsstätte von Olaf Diekamp und seinem rund 60‐köpfigen Team ist dabei im Bereich der früheren Wäscherei auf dem Gelände der Mühlenstraße in Recklinghausen entstanden.


Hintergrund:

  • Gebaut wird im Bereich der ehemaligen Wäscherei auf dem hinteren Bereich des Geländes am Prosper‐Hospital – der vorherige Baukörper wurde im Zuge des Neubaus abgerissen.
  • Es entsteht eine Produktionsstätte mit Satteldach auf einer Gesamtfläche von rund 1.500 Quadratmetern.
  • Investitionssumme: rund acht Millionen Euro.
  • Versorgt werden die beiden Krankenhausstandorte Prosper‐Hospital und St. Elisabeth‐Hospital Herten (inkl. der beiden Cafeterien), sowie das Pflegezentrum St. Elisabeth Herten (EPZ).
  • Insgesamt können hier 1.300 Essen je Mahlzeit hergestellt werden (Maximallast); aktuell sind es rund 900
  • Die Speiseversorgung erfolgt nach dem „Cook+Hold“‐Prinzip – das Essen wird also an beidenStandorten innerhalb einer klar definierte Zeit frisch und passend temperiert verteilt.
  • Beide bisherigen Küchenstandorte werden aufgegeben; Knapp 60 Mitarbeiter:innen werden am neuen Standort wie bisher auch über die Hospitals Service Gesellschaft mbH beschäftigt sein – betriebsbedingte Kündigungen haben natürlich nicht stattgefunden.
  • Voraussichtliche Inbetriebnahme: Ende März 2022.